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22.04.2005
Gesundheitsnews 1

Wissenswertes von der letzten Tagung der amerikanischen Herzgesellschaft im November 2004 in New Orleans:

Tipp 1: Bewegung tut gut!

Wir wissen es zwar, wenn es jetzt mit einer so großen Studie belegt wird sollten wir es uns auch wirklich "zu Herzen nehmen".
Das nichts zu machen das Schlechteste ist von allen schädlichen Untugenden oder Zeitvertreiben ist eine Bestätigung für jene die schon immer etwas "gesportelt" haben.
Schlecht ist der Artikel für jene, die nichts tun und in dieser Zeit rauchen und viel essen.

Ein Symposium beschäftigte sich mit dem Thema „Prävention durch körperliche Aktivität“. Blair (Dallas) stellte Ergebnisse an über 80 000 Probanden vor, die an der dortigen Klinik nach einem Belastungstest über lange Jahre beobachtet wurden. Es zeigte sich, dass der Grad der Leistungsfähigkeit (Fitness bzw. maximale spiroergometrisch ermittelte Leistung auf dem Fahrradergometer) sehr gut mit der Langzeitprognose korrelierte: Je besser die Leistung, umso geringer die zukünftige Mortalität. Dabei war das relative Risiko, vorzeitig zu sterben, bei den Untrainierten (RR 2,03) am größten und kam damit deutlich vor den Risikofaktoren Rauchen (RR 1,89), Blutdruck (1,67) und Übergewicht (1,33). Einige der Referenten betonten, dass ein moderates Training (z.B. 30 Min. tägliches Walking) bereits sehr positive Auswirkungen habe.
Ähnliche Ergebnisse wie Blair stellte Myers (Stanford) vor: Auch Patienten mit Herz-Kreislauf-Krankheiten und Diabetes mellitus zeigen ähnliche Ergebnisse: je „fitter“, desto geringer die Sterblichkeit. Man zitierte die Arbeit von Balady: „Survival of the fittest“. Myers befand eine Senkung der Sterblichkeit bei seinen Probanden und Patienten um 34-50 % (je nach Untergruppe) bei regelmäßiger körperlicher Aktivität. Eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit um 1 metabolisches Äquivalent (MET) senkt die Mortalität um 20-25 %. Alle Referenten bestätigten, dass die maximale Sauerstoffaufnahme (V02max) eine noch besserer Indikator sei als die maximal erzielte Leistung.


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