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15.09.2004
Jassu Athena

Montags begann der Tag wie bei solchen Reisen ueblich sehr frueh und endete spaet. Nachdem mich meine Geliebte (und Frau) um 7.30Uhr am Flughafen ablieferte warteten wir einmal auf den Abflug um 10.35, der dann spaeter erfolgte. Dann aussteigen in Athen, 1,5h warten bis alle mit den vielen Rollstuhlfahrern aus dem Flugzeug sind. Dann zur Akreditierung, etwas warten, dann zu unseren Haeusern im olympischen Dorf, warten bis alle von der Akrreditierung mit den Bussen bei den Haesern sind...... unser vieles Gepaeck auspacken.......Raeder zusammenbauen.... Besprechung...um Mitternacht dann ins Bett - mit Beinen die mit Blei ausgegossen scheinen.
Der zweite Tag dann aehnlich: viel Arbeit auf der Bahn, erstes Training und wieder ein langer Tag. Heute noch frueher raus weil um 9 Besprechung auf der Bahn vom internationalen Radkommittee ueber unsere weitere Zusammenarbeit mit der UCI etc.
Es gibt also immer sehr viel zu tun und die Wege im Dorf sind lange (ca. 600m zum Essenszelt etc.). Heute nachmittag haben wir nach dem Bahntraining aber fast 2 Stunden ein Schlaefchen gemacht, Regeneration ist jetzt wichtig.
Die Bahn ist uebrigens bis Mittag sehr schnell, ab Mittags kommt starker Wind auf (wie uns Bahntrainer Jiri schon vorwarnte), da blaest er dann schon ganz schoen stark dagegen, die Abschirmung auf einer Seite der Bahn ist da leider nicht so platziert, dass sie den Wind etwas abhalten koennte.

Im Dorf gibt es auch wirklich Kurioses (neben uns vielen "verkuerzten oder verbogenen" Sportlern), naemlich haengt ueber jedem WC ein Zettel man soll kein Papier in das WC werfen. Da wir eigentlich gewohnt sind die Reinigung an diesem stillen Ort mit Papier durchzufuehren wuerde der Geruch des im Eimer (mit Deckel) deponierten "verfaerbten" Papiers unsere Wohnung bald zum Sammelpunkt vieler Fliegen machen. Wir haben uns also entschlossen in mehreren Raten runterzuspuelen, so halten wir die Menge des mit Wasser transportierten Papiers bis dato so gering, dass sich die angekuendigten Uberflutungen vermeiden lassen.
Die Stimmung in unserer Radlertruppe ist sehr gut, natuerlich fokussiert jetzt jeder immer mehr auf seinen Wettkampf (meine Geliebte mochte schon diesen Zustand zuhause nicht), aber mit den Auflockerungen unserer Crew (Mechaniker Vasilli Kabarakis, Masseur Christoph Hogl, Betreuer Paul Lanegger und MF Christoph Hogl) laeuft alles bestens.
Morgen wollen wir uns dann einmal den Strassenkurs ansehen und entscheiden ob wir nicht ein paar Zimmer draussen anmieten, die Handbiker haben ihre Strassenbewerbe am fruehen Vormittag und muessten dann schon sehr zeitig zum Fruehstueck (ca. 5 Uhr frueh), um ca. 2h vor Start draussen zu sein.
Jetzt gehts zum Abendessen in das riesige Essenszelt, dort gilt es 24Stunden den Verlockungen eines "All Inclusive" Urlaubs mit Kueche aus Asien, Europa, Griechenland, einem Pasta-Stand und einem auch 24h geoeffneten Mc Donalds zu widerstehen.
Mahlzeit


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