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30.06.2008
Rücktritt

von meinen Funktionen in Österreich.
Nach langer Zeit, in der mir der Behindertensport und auch seine Vertreter viel gegeben haben, sehe ich nun keine Möglichkeit mehr, an der Weiterenwticklung des Behindertenradsport in Österreich etwas beitragen zu können.
Die Zeiten, in denen ich selbst noch als "nur-Sportler" 1993 begonnen habe, waren sehr schöne Zeiten und auch eine wertvolle Hilfe nach meinem Bergunfall.
Mit Norbert Zettler begann ich dann bald auch auf Funktionärsebene mitzuarbeiten um den Behindertenradsport zu pushen.

Die Highlights dabei waren sicher die von uns beantragte Aufnahme des Mannschaftsbewerbs Teamsprint in das WM- und Paralympicprogramm, unsere (Eibeck, Kaiblinger, Zettler) Großglocknerfahrt "Geben statt nehmen" und die Viererstaffel (wie oben plus Häfele) beim 24Stunden MTB-Rennen in Seefeld, beides mit sehr guten TV-Berichten die andere wiederum zum Radsport animierten.
Nachdem ich meine Funktion als ÖBSV-Radreferent im Herbst 2006 zurücklegte glaubte ich noch an eine mögliche gute Weiterentwicklung des Behindertenradsports durch eine Zusammenarbeit der Referenten das ÖBSV und des ÖRV.
Da es hier aber keine wirkliche Zusammenarbeit gibt, die Kommunikation minimal bis mangelhaft ist, auch mein Wunsch nach einem persönlichen Gespräch im November letzten Jahres zur Klärung der Situation auf äußerst rüde Art abgelehnt wurde und Jene, die etwas mehr Kontakt mit mir haben sogar benachteiligt werden, bleibt mir nur übrig aus dem Weg zu gehen und dem Behindertenradsport weiterhin alles Gute zu wünschen.

Mein Schreiben an den ÖRV:
An den Sportausschuß
Österreichischer Radsportverband

Sehr geehrte Mitglieder des Sportausschusses,
aus persönlichen Gründen und nach Rücksprache mit dem Generalsekretär des ÖRV stelle ich meine Funktion als Referent für den Behindertensport im ÖRV ruhend.
Eine persönliche Kontroverse mit einem ÖBSV-Landesverband störte schon in den letzten Jahren ein wenig die Weiterentwicklung des Behindertenradsports in Österreich.
Nun werden aber Sportler oder Betreuer, die mit mir enger zusammenarbeiten oder zusammengearbeitet haben, seitens des neuen ÖBSV-Radsportreferats so benachteiligt, dass dies für deren sportliche Entwicklung ein Nachteil ist, z.b. wurde der von mir betreute Dreiradfahrer Helmut Winterleitner als Fixqualifizierter für Peking nicht zu den Trainingslagern des Behindertenkaders für Peking eingeladen.
Auch für den gesamten Behindertenradsport beurteile ich es als negativ, wenn 2 Funktionäre sich die „scheinbare“ Macht nicht teilen können.
Mit der Rücklegung bzw. Ruhendstellung meiner offiziellen ehrenamtlichen Funktionen (auch die des Sommersportreferenten im ÖPC habe ich am 2.6.08 zurückgelegt) sollten die Gründe für eine Ungleichbehandlung von Sportlern oder Betreuern wegen meiner Person wegfallen und sich der Behindertenradsport in Österreich wieder ungestört und besser weiterentwickeln können.
Für das heurige Jahr sind meinerseits bereits nahezu alle notwendigen Absprachen und Arbeiten bezüglich Meisterschaften der Behinderten und Bekleidung erledigt. Offen ist nur die die rechtzeitige Übergabe der Paralympicbekleidung an das ÖPC, um diese werde ich mich noch persönlich kümmern.
Mit der Bitte um Verständnis für diesen Schritt und bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit und bitte um eure weitere Unterstützung des Behindertenradsports
ALfred Kaiblinger


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