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03.02.2008
ÖRV-Trainerfortbildung

Am Samstag gab es im E-Werk Simmering nach vielen Jahren wieder eine Fortbildung für Lehrwarte, Trainer und Vereine, initiiert und mitorganisiert durch unsere neu ins Leben gerufene Trainerplattform im ÖRV.

Das Interesse an der Fortbildung hat uns doch überrascht, der Vortragssaal im E-Werk war mit 80 Personen gesteckt voll.
Dr. Bernd Hufnagl vom Institut BENEFIT in Wien referierte zu Beginn über die Herzratenvariabilität (HRV -Herzfrequenzvariabiliät), die uns mit den Herzfrequenzmessgeräten RS800, CS600 und S810 der Firma POLAR viele Möglichkeiten zur Intensitätssteuerung bietet, dabei aber auch sonst nicht messbare Einflüsse wie Stress zb. aus Arbeit oder Schule berücksichtigt und Übertrainingszustände oder beginnende Erkrankungen viel früher erkennen lässt.

Mag. Michael Mader, der Leiter des ÖADC erklärte danach Wesentliches aus dem Anti-Doping-Gesetz, aber auch welchen Arbeitsaufwand doch die Verwaltung des ganzen Sportlerpools bringt und was da vielleicht noch zu erwarten ist.

Nach dem "steroidfreien" Rindsgulasch (Danke an dieser Stelle auch dem LRV Wien für die Hilfe) stellte Mag. Kathrin Schatte das Projekt WoGoS vor, eine Initiative um Mädchen für den Radsport zu interessieren/begeistern, in ihrem zweiten Vortrag präsentierte sie Geschicklichkeitsbewerbe für das Renn/Stadt/Kinderrad, wie sie bei Radrennveranstaltungen ab heuer zusätzlich angeboten werden sollten.

Danach ging es noch einmal mit Dr. Günther Gmeiner vom ARC Seibersdorf in die Analyse von Dopingproben und Trends im Doping. Die gezeigten Bilder von gedopten aufgespritzten Athleten zeigten eigentlich ganz klar dass dieser Weg falsch ist. Neu war mir hier dass Seibersdorf leider seit vorigem Jahr nicht mehr weiter an den Listen der geprüften NEM's arbeiten darf.

Zu guter Letzt befasste sich dann noch Trainerkollege Alfred Nimmerrichter vom ÖISM auf der Schmelz mit dem Thema der mobilen Leistungsmessung im Radsport und deren Nutzung zur Optimierung der Leistung. Die dabei gebrachten Beispiele einer Ersparniss von 38 Watt bei etwa 41km/h nur durch die Zeitfahrposition machte schon deutlich, dass man nicht nur durch treten schneller wird.
Die Ersparniss von 82Watt bei etwa 41km/h durch die Verwendung eines Aero-Rahmens, -Räder, -Helm und verbesserte Aero-Position gegenüber Standardausrüstung und OL-Haltung ist sicher mehr als deutlich in den Beinen zu spüren.

Aufgrund der vielen Vortragsthemen wurde das ganze Programm ziemlich flott und mit etwas Zeitdruck auf die Teilnehmer und tlw. Vortragenden durchgezogen, aber dei mit weitem Heimweg waren sicher auch froh dafür.

Das Echo war auf jeden Fall sehr gut und wir planen schon an einer nächsten Veranstaltung, die speziell mit Geschicklichkeitsbewerben und Nachwuchsfindung die Vereine und Rennveranstalter ansprechen soll.

Die Vorträge der einzelnen Referenten werden kommende Woche auf der ÖRV-Webpage unter Ausbildungen als pdf zum ansehen/download bereitgestellt.


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