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16.12.2007
Platz 5 für Ö in Weltrangliste

zumindest noch nach Stand Ende November, also inklusive der Ergebnisse von Kolumbien.

Viele Ergebnisse sind nicht mehr ausständig, seltsam doch das Nationen wie Italien, die Slowakei und einige andere noch keine Ergebnisse der nationalen Meisterschaften gemeldet haben und somit wertvolle Punkte für die Startplatzvergabe Peking verlieren würden.
Aber es gab ja eine "Nachmeldefrist" Anfang Dezember, also vielleicht kommen ihre Punkte noch.

Österreich läge also jetzt auf dem 5.Platz in der Gesamt-Nationenwertung, ein tolles Ergebnis.
Im Strassen-ranking der Männer liegen wir gar auf dem 2.Platz, das gelang seit 2004 nicht mehr, wo wir sogar den ersten Platz hatten.

Wenn sich die Punkte in der Weltrangliste nicht mehr viel ändern (was zu erwarten ist), dann ist Deutschland das Maß der Dinge, unsere Nachbarn führen dann nicht nur die Weltrangliste, sondern werden auch das stärkste Team (zumindest von der Anzahl her) in Peking stellen.
Österreich dürfte es mit dem Kolumbieneinsatz Gott sei Dank gelungen sein, die 10 Männer und 2 Frauen Quote zu halten wie wir sie in den Berechnungen Ende 2006 erwarteten. Nun wird man abwarten müssen, was sich das IPC und die Veranstalter einfallen lassen, um Klassen, Geschlechter etc. zu schützen. Die "ring fenced places" kennen wir ja seit Athen. Die könnten zb. bei den Damen bewirken dass der 2te Startplatz verfällt (an eine andere Nation), wir haben ja leider keine andere Dame im int.Behindertenradsport.

Bei den Männern wird es dann schwierige Verhandlungen und Diskussionen geben, den die 10 Startplätze wären dann auf den defacto Hoffnungskader Eibeck, Gattringer, Scheiber, Wilberger, Stauffer, Hohlrieder, Dabernig, Winterleitner, Sternath, Putz, Schattauer und Etzlstorfer aufzuteilen. Das geht sich wie üblich bei Paralympics leider nicht aus, also werden einige der "Jungs" bei den wichtigen Rennen bis Ende Juli noch zeigen was sie können, dann steht die üblich schwierige Entscheidung an.
Bei dieser gilt es aber meist nicht nur die jeweilige Form der Fahrer zu berücksichtigen, sondern auch Teambewerbe, Klassenerhalt, gegenseitige Unterstützungsmöglichkeiten in Rennen und einiges mehr.
Da bin ich schon froh nicht mehr an solchen Entscheidungen mitwirken zu müssen - und andere sind das wahrscheinlich auch, gelle ;-)

Was auch ganz interessant für mich als Koordinator und Betreiber des Europacups (1998 mit Gotty Müller begonnen, seit einigen Jahren schon alleine) ist, ist die Position der europäischen Länder.
Nach Atlanta und Sydney klagten wir Europäer über die viel zu hohen Starterkontingente der Amerikaner, Australier, etc, diese hatten durch ihre Paralympics in den Berechnungen immer die Nase weit vorne.
Mit dem neuen, von Tony Yorke und unserem alten SAEC erstellten Berechnungsmodus, wurde das Schwergewicht der Berechnung von den Paralympics weggenommen und regionale Cups mehr berücksichtigt. Und da haben wir jetzt seit 10 Jahren in Europa doch viel Boden bei den Quotenplätzen wettmachen können, gibt es doch in den anderen Kontinenten keine wirklichen regionalen Cups, sondern nur einige Rennen.

Das freut mich, ist es doch ein Zeichen dass die viele Arbeit für den Europacup im Endeffekt allen Nationen hier am Kontinent (plus Inseln natürlich) etwas (viel) mehr bringt als die Urkunden, das Gesamtranking und wie voriges Jahr die schönen Prämien (Brillen)von ALPINA.


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