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20.09.2006
Bilanz der Rad-WM in Aigle

Die WM wurde mit der höchsten Medaillebilanz (14 Medaillen) im Behindertenradsport aller Zeiten abgeschlossen und wir sollten im Medaillenspiegel an 5 Stelle aufscheinen.

Medaillenbilanz nach dem letzten Tag der Rad-WM: Österreich 14 Medaillen, 4 G – 5 S – 5B

Eibeck Wolfgang (LC1 – NÖ):
1 Gold Strasse Zeitfahren, 2 Silber Bahn 4000m Verfolgung und 1000m Zeitfahren

Hohlrieder Alexander (LC4 – T):
1 Gold Strassenrennen, 3 Bronze Strasse Zeitfahren, Bahn 3000m Verfolgung und 1000m Zeitfahren

Wilberger Christian (LC2 – T):
1 Bronze Strasse Zeitfahren

Winterleitner Christian (CP2 – NÖ):
1 Silber Strassenrennen

Sternath Elmar (HC C – W):
1 Silber Strasse Zeitfahren

Etzlstorfer Christoph (HC A – OÖ):
1 Gold Strasse Zeitfahren, 1 Bronze Strassenrennen,

Schattauer Wolfgang (HC A – W):
1 Gold Strassenrennen, 1 Silber Strasse Zeitfahren


Die äußerst positive Bilanz wurde trotz eines heuer im Team neu aufgetretenen Virus erreicht, nämlich dem Verletzungsvirus:
Schon im Laufe der Saison gab es mehrere schwere Stürze mit Verletzungen, einer davon bedeutete zB. für Ernst Scheiber leider dan Ausfall für die ganze Saison, hoffe es geht ihm gut und er ist nächste Saison wieder voll dabei.
Bei der WM selbst gab es ja am ersten Tag die schwere Verletzung von Manfred Gattringer, nach seinem Zusammenstoss mit Betreuer Knöbl beim Starttraining Eibecks im dichten Treiben auf der Bahn. Dann 2 Stürze Häfeles beim Aufwärmen für die 1000m mit etwas rutschigeren Reifen. Er mußte nach dem Bahnbewerben die WM abbrechen und liegt mit Bandscheibenvorfall im Krankenhaus, gute Besserung Norbert nochmals von hier aus.
Anita Rutz stürzte nach dem Zieleinlauf über 3000m Verfolgung beim Ausfahren, zuhause wurde gestern eine gebrochene siebte Rippe diagnostiztiert. Auch ihr gute Besserung.

Dass die verletzten FahrerInnen Gattringer und Ruetz ihre Bewerbe dann trotz Verletzung antraten und gute Ergebnisse erzielten verdient zusätzliche Anerkennung.

Ein Problem bei der WM war sicher auch das Fehlen unseres Mechanikers (Ausfall wegen Staatsbürgerschaftsprüfung), andere Teams verkraften so etwas leichter, haben sie doch 2 bis 3 Mechaniker bei einer WM mit. Bei uns übernahm ich selbst diese Aufgabe zu meinen anderen Jobs und es passierten mir auch einige Fehler (mit schlechten Auswirkungen wie das querstellende Hinterrad Manfred Gattringers im Teamsprint).

Insgesamt also ein sehr sehr großer Erfolg, erkauft aber mit teilweise schmerzhaften Fehlern.


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